Chios, Griechenland

Foto-Spot in Chios

Die Ruinen von Anavatos

Ein graues Steindorf auf einer dreihundert Meter hohen Klippe, fast völlig verlassen — Treppen, Türöffnungen und Mauern mit Himmel dahinter.

Über Die Ruinen von Anavatos

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Anavatos ist auf einen Felssporn mitten auf der Insel gebaut, Haus über Haus, jedes Dach die Terrasse des nächsten, bis der obere Teil des Dorfes auf einer Klippe sitzt, die an drei Seiten senkrecht abfällt. Es war ein Zufluchtsort, und seine Geschichte ist bitter: Vom Massaker von 1822 hat sich das Dorf nie erholt und steht seither weitgehend leer, mit nur einer Handvoll Bewohner.

Was bleibt, ist eine der stärksten Formsammlungen der Ägäis. Leere Türöffnungen, abgetretene Treppen zwischen den Häusern, Mauern mit nichts dahinter als Luft. Weil der Stein dieselbe Farbe hat wie der Fels, liest sich der ganze Hügel als eine Masse — und eine farbige Gestalt auf den Stufen ist das Einzige, wohin das Auge geht.

Erste und letzte Stunde sind beide gut: Tiefe Sonne modelliert die gestapelten Mauern und trennt eine Ebene von der nächsten, mittags wird das Dorf flach und grau. Abendlicht auf der Westseite ist der Klassiker. Winter und Frühling bringen Grün in die umliegenden Hügel, was enorm hilft.

Der obere Dorfteil ist stellenweise gesichert und stellenweise gesperrt; Stufen sind uneben, Kanten ungesichert und am Abgrund gibt es keine Geländer. Vernünftige Schuhe — und bei der Ankunft prüfen, welche Abschnitte offen sind.

Beste Zeit zum Fotografieren

Letztes Licht, wenn tiefe Sonne die gestapelten Mauern modelliert und die Ebenen trennt

Tipps

Unebene Stufen, ungesicherte Kanten und oben ein echter Abgrund — vernünftige Schuhe und keine Ablenkung nahe der Kante. Abschnitte werden je nach Sicherungsarbeiten geöffnet und gesperrt; bei Ankunft prüfen.

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