Foto-Spot in Sifnos
Kastro und die Kapelle der Sieben Märtyrer
Ein Ring mittelalterlicher Häuser, als Wehrmauer auf eine Landzunge gebaut, und darunter eine einzelne weiße Kapelle auf einem Felsen im Meer.
Über Kastro und die Kapelle der Sieben Märtyrer
Route anzeigenKastro war zweitausend Jahre lang die Hauptstadt von Sifnos und wirkt bis heute wie eine Festung, weil es eine ist: Die äußeren Häuser stehen Schulter an Schulter, zur Seeseite fast ohne Öffnungen, sodass das Dorf jedem, der per Boot ankommt, eine geschlossene Mauer zeigt. Im Inneren sind die Gassen knapp zwei Meter breit, stellenweise überdacht, gesäumt von Außentreppen, Marmorstürzen und in Stein gehauenen venezianischen Wappen.
Das Motiv, für das alle kommen, liegt an der Ostkante: die Kapelle der Sieben Märtyrer, weiß getüncht und allein auf einem flachen Felsen mit Wasser auf drei Seiten, über einen kurzen Weg mit dem Dorf verbunden. Fotografieren Sie von der Terrasse darüber für die klassische Totale, oder gehen Sie hinunter und nutzen Sie die Kapellenwand als sauberen weißen Hintergrund mit nichts als Meer dahinter.
Kastro liegt nach Osten: Mauern und Kapelle leuchten im Sonnenaufgang und liegen am späten Nachmittag im Schatten — genau dann wird das Licht in den Gassen weich und gleichmäßig. Autos halten außerhalb der Mauern, rechnen Sie also zehn Minuten zu Fuß ein, und bleiben Sie bei flachen Schuhen: Der Weg zur Kapelle ist glatt getreten, die Marmorstufen sind bei Feuchtigkeit rutschig.
Beste Zeit zum Fotografieren
Sonnenaufgang, wenn die Ostmauern und die Kapelle aufleuchten und das Dorf noch leer ist
Tipps
Autos halten außerhalb der Mauern — das letzte Stück geht zu Fuß. Der Weg zur Kapelle ist glatt getretener Fels, also flache Schuhe mit Grip. Auch der späte Nachmittag funktioniert: Die Kapelle liegt im Schatten, die Gassen sind dann am schönsten.
Weitere Orte in Sifnos
Der Steg zum Kloster Chrysopigi
Ein weißes Kloster aus dem 17. Jahrhundert auf einer eigenen Felszunge, erreichbar über eine kleine Brücke, unter der das Meer hindurchläuft.
Die Gasse Steno in Apollonia
Die einzige Fußgängerstraße der Insel: eine schmale, mit Stein gepflasterte Gasse, die zwischen weißen Mauern, Bougainvillea und offenen Türen ansteigt.
Die Bucht von Vathi und die Töpferwerkstätten
Eine fast kreisrunde Sandbucht mit einer Kapelle direkt am Wasser und den Werkstätten, die Sifnos zum Synonym für griechische Keramik machten.
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