Santorini, Griechenland

Foto-Spot in Santorin

Der Leuchtturm von Akrotiri auf der Südklippe

Ein Leuchtturm von 1892, allein auf der leeren Südspitze der Insel, wo die Sonne direkt ins offene Meer fällt und niemand im Weg steht.

Über Der Leuchtturm von Akrotiri auf der Südklippe

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Der Faros von Akrotiri ist ein niedriges weißes Wärterhaus mit gedrungenem Turm, 1892 auf der kahlen Landzunge errichtet, die die Caldera im Südwesten schließt. Hier draußen gibt es sonst nichts: ein Wendekreis aus Erde, ein paar Meter trockenes Gras und Vulkanboden, dann die Klippe. Caldera und Vulkan liegen im Nordosten, die offene Ägäis im Westen und Süden.

Der Reiz liegt im Weglassen. Alles andere auf Santorin ist mit Gebäuden, Pools und Menschen überlagert; hier besteht das Bild aus einem weißen Turm, Himmel und Meer, und ein Paar lässt sich überall darin platzieren. Im März und April ist die Landzunge grün von Wildblumen, im Hochsommer brennt sie zu Ocker und Grau herunter — zwei völlig verschiedene Looks von derselben Koordinate.

Die Lichtgeschichte ist einfach und besser als in Oia: Die Sonne geht in offenem Wasser unter, nicht hinter einer Insel, also brennt der ganze Himmel, und der Turm bekommt ein hartes oranges Seitenlicht. Im Hochsommer sinkt die Sonne nach Nordwesten, jenseits des Calderarands, und beleuchtet den Turm von rechts; im Winter schwenkt sie nach Süden und geht fast geradewegs im Meer unter. Bleiben Sie über den Sonnenuntergang hinaus — das Leuchtfeuer schaltet sich zur blauen Stunde ein, und es ist niemand mehr da.

Praktisch: Das Gelände gehört der Marine, das Tor bleibt verschlossen, jedes Bild entsteht also außerhalb des Zauns — dort sind die guten Winkel ohnehin. Die Klippenkante ist ungesichert und der Boden bröckelt: gut Abstand halten. Kein Café, kein Schatten, keine Toilette, ständiger Wind, und der letzte Straßenkilometer ist eng — rechnen Sie mit fünfundzwanzig Minuten ab Fira und kommen Sie mit Puffer an.

Beste Zeit zum Fotografieren

Die Stunde vor Sonnenuntergang und die blaue Stunde danach, wenn das Leuchtfeuer angeht

Tipps

Das Leuchtturmgelände gehört der Marine und ist verschlossen — alles wird außerhalb des Zauns fotografiert. Ungesicherte, bröckelnde Klippenkante: Abstand halten und etwas gegen den Wind mitnehmen.

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