Mani, Griechenland

Foto-Spot in Mani

Die Plattengassen von Areopoli

Ein Raster grauer Steingassen, geschnitzter Türstürze und niedriger Bögen in der Stadt, in der die griechische Revolution ausgerufen wurde.

Über Die Plattengassen von Areopoli

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Areopoli ist in allem außer der Verwaltung die Hauptstadt der Mani, und ihr Altstadtkern steht unter Schutz: zwei, drei Gassen aus Steinplatten, Häuser aus demselben grauen Kalkstein wie die Hügel und geschnitzte Marmorstürze über den Türen — Sonnenscheiben, Zypressen, Meerjungfrauen und Jahreszahlen, von Steinmetzen gearbeitet, die zweihundert Jahre lang dieselbe Formensprache pflegten.

Der fotografische Wert liegt in Textur und Wiederholung. Arbeiten Sie die Gassen längs ab, damit sich die Bögen stapeln, und nutzen Sie die Türen als fertige Rahmen — das Relief liest sich in streifendem Licht besser als in direkter Sonne. Der Hauptplatz mit dem Standbild des Petros Mavromichalis und der Taxiarches-Kirche samt reliefgeschmücktem Glockenturm liefert das weitere, förmlichere Bild.

Der späte Nachmittag ist die Stunde. Areopoli ist grauer Stein und braucht warmes Licht; mittags wird es hart und farblos, abends etwa vierzig Minuten lang honigfarben. Die Stadt ist Halt auf jeder Mani-Tour, doch die Busse sind um fünf weg. Es ist eine bewohnte Stadt, kein Museum: Türen frei lassen und fragen, bevor Sie in einen Hof hineinfotografieren.

Beste Zeit zum Fotografieren

Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang, wenn der graue Kalkstein honigfarben wird und die Gruppen weg sind

Tipps

Mittags wird der Stein völlig flach — das ist ein Abendmotiv. Die geschnitzten Stürze brauchen Seitenlicht; suchen Sie Türen, über die die Sonne streift. Türen und Höfe nicht ohne Nachfrage betreten; hier wird gewohnt.

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